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Auf eine Tasse Java mit Julian Siebert
Julian, du bist gelernter Softwareentwickler, arbeitest heute aber als DevOps Engineer. Wie würdest du beschreiben, was du den ganzen Tag machst?
Ich betreibe Anwendungen in der Cloud und begleite den gesamten technischen Prozess: von dem Moment, in dem Entwickelnde auf Speichern drücken, bis hin zu dem Punkt, an dem die Anwendung in Produktion läuft.
In der Praxis heißt das zum Beispiel: Wir nehmen Spring Boot Anwendungen, die als JAR vorliegen, packen sie in Docker Images und bringen sie mit Helm Charts auf Kubernetes in die Cloud. Bildlich gesprochen: Wir schießen sie mit einer Riesenzwille in die Wolken. Danach sorgen wir dafür, dass sie dort auch bleiben und nicht wieder abstürzen.
Gibt es ein Klischee über deinen Job, das so nicht stimmt?
Viele stellen sich Techies vielleicht immer noch so vor, dass sie irgendwo allein im Keller arbeiten. Wir sitzen aber nicht im Keller, sondern im zweiten Obergeschoss.
Außerdem bin ich in der Realität viel im Austausch: im Team, mit anderen Projekten und mit Kunden. DevOps ist nicht nur Technik, sondern auch Abstimmung, Beratung und Teamwork.
Was macht das Arbeiten bei Micromata für dich aus?
Ich kenne es ehrlich gesagt gar nicht anders, weil ich vor knapp zwölf Jahren meine Ausbildung bei Micromata gemacht habe und seitdem hier bin. Aber wenn ich mit anderen spreche, merke ich: Diese Freiheit ist nicht selbstverständlich.
Ich war zum Beispiel drei Monate auf Workation in Skandinavien unterwegs. Bei Micromata basiert viel auf Vertrauen, Eigenverantwortung und Freiraum. Und das funktioniert.
Wo hast du die Möglichkeit, wirklich mitzugestalten?
Wenn es um Technologien, Tools oder Arbeitsweisen im Projekt geht, kann ich viel mitentscheiden. Wir schauen gemeinsam, was für den Kunden, das Projekt und die technische Umgebung wirklich passt.
Dazu gehört auch, den Kunden aktiv zu beraten, zum Beispiel bei Architekturentscheidungen, Migrationswegen oder Tools, die im Alltag wirklich helfen. Man setzt also nicht nur um, sondern bringt die eigene technische Einschätzung ein und übernimmt Verantwortung für die Lösung.
Was wird durch deine Arbeit für andere leichter?
Das Problem sind oft manuelle Prozesse. Also Dinge, die jemand von Hand tun muss, damit es weitergeht. Wenn diese Person gerade in der Mittagspause oder im Urlaub ist, stockt schnell alles.
Mein Job ist es, möglichst viel von dem zu automatisieren, was automatisierbar ist. Wenn du Entwicklerin wärst, wäre mein Ziel, deinen Arbeitsalltag so angenehm wie möglich zu machen. Du sollst dich auf deine eigentliche Arbeit konzentrieren können und nicht auf alles, was drumherum noch laufen muss.
Wichtig ist außerdem, dass die Umgebung verständlich ist. Sie sollte so gebaut sein, dass man sich intuitiv zurechtfindet und nicht ständig eine KI fragen muss, um die nächsten Schritte zu verstehen. Gleichzeitig macht eine klare Umgebung auch die Arbeit mit KI effizienter, weil Fragen konkreter werden und Antworten besser eingeordnet werden können.
Genau das mache ich gerne: Umgebungen schaffen, in denen Entwickelnde möglichst einfach arbeiten können.
Was macht deinen Job für dich persönlich spannend?
Du hast sehr viele verschiedene Herausforderungen und siehst immer wieder Neues. Wenn man technikinteressiert ist, sind neue Technologien natürlich besonders spannend. Und bei uns bekommt man oft die Chance, sich genau damit zu beschäftigen.
Was ich besonders cool finde: Du löst ein Problem nicht immer nur für ein einzelnes Projekt. Manchmal entwickelst du eine Lösung, die später auch an anderer Stelle genutzt wird. Dann siehst du, dass deine Idee auch anderen Menschen im Alltag hilft.
Wenn du DevOps bei Micromata in einem Satz auf den Punkt bringen müsstest, welcher wäre das?
Neue Technologien ausprobieren, Anwendungen in die Cloud bringen, dort betreiben und möglichst viel automatisieren, damit Entwicklung einfacher wird.
Vielen Dank, Julian, dass du uns mitgenommen hast!
Noch ein Tässchen Java gefällig? Here we go:





