News

RoboCup-Quali 2024 an der Uni Kassel: Full House!

Roboter bei der RoboCup-Quali 2024 an der Uni Kassel

Alle Welt spricht vom FachkrĂ€ftemangel. Besonders deutlich ist der auch in den klassischen MINT-Bereichen zu spĂŒren: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wenn wir ihn hier langfristig  ĂŒberwinden wollen, mĂŒssen wir  beim Nachwuchs ansetzen. So wie wir von Micromata mit unserem MINT-Engagement das schon seit vielen Jahren tun.

Auf dem jĂ€hrlich RoboCup ist von diesem Mangel  indes nichts zu spĂŒren, im Gegenteil. Auf dem Qualifikationsturnier fĂŒr die RoboCup-Juniormeisterschaften, der jedes FrĂŒhjahr in Kassel stattfindet, herrscht regelmĂ€ĂŸig Full House, wenn unsere NachwuchstĂŒftler:innen ihre selbst programmierten Roboter gegeneinander ins Rennen schicken.

Dabei geht es um nichts weniger als darum, die kleinen GefĂ€hrte(n) in der Disziplin „Rescue“ darauf zu trainieren, auf einen Modell-Parcour eine potenziell verletzte Person zu finden – hier natĂŒrlich kein echter Mensch, sondern ein markierter Punkt. Dies geschieht entweder in der Kategorie „Line“ (ein gerader Weg) oder „Maze“ (ein Labyrinth).

Die KomplexitĂ€t der Aufgabe spielt sich aber nicht allein in der Hardware ab, die entweder als Marke Eigenbau oder aus Roboter-BausĂ€tzen gefertigt sein darf, sondern auch in der Software der Roboter. Folglich mĂŒssen die Nachwuchsingenieur:innen schon richtig was beweisen:  InterdisziplinĂ€res Denken (wie interagiert die Hard- mit der Software?), Sensordatenverabeitung und Objekterkennung, Logik und Algorithmik 
 und vieles mehr.

Unser Andreas Witsch, selbst ein RoboCup-Alumnus, war dort und ist richtig stolz auf die neue Generation: „Der RoboCup fördert den TĂŒftler:innen einiges ab. Neben dem eigentlichen IT-Handwerk sind ja auch noch ganz andere Skills gefragt – sei es der effiziente Umgang mit den vorhandenen Ressourcen, das Fokussieren auf das gemeinsame Ziel als Team oder einfach, nicht um 5 vor 12 alles wieder zunichtezumachen, weil man plötzlich noch eine neue wilde Idee umsetzen will. Auch in dieser Hinsicht ist der RoboCup eine Schule fĂŒrs Leben, zumal fĂŒrs Berufsleben.“

Die Liste aller Teams und Platzierungen gibt es hier.

Als Sponsor gratulieren wir von Herzen! Nicht nur denen, die sich fĂŒr die nĂ€chste Stufe des Wettbewerbs qualifiziert haben, sondern allen, die ihr Herzblut, ihr Gehirnschmalz und ihre Freizeit in dieses tolle Hobby investiert haben. Wer weiß – vielleicht wird eines Tages eine echte Berufung daraus!

Unser Dank gilt Andreas Scheel, der die RoboCup-Tuniere jedes Jahr aus neue mit großem Einsatz organisiert und voller Herzblut fachlich und technisch betreut.

Alle Fotos von Ben Reichel und Alex Steckler im Auftrag der Uni Kassel.

Jule Witte

Presse & Kommunikation
presse@micromata.de