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BarCamp: Format für lebendige TeilGABE

Micromatinnen beim Barcamp 2023 in der Cafeteria

Um die unvermeidbaren Wortspiele gleich zu Beginn aus dem Weg zu räumen: Bei unserem BarCamp im Frühjahr wurde weder gezecht noch gezeltet. Wobei, stimmt nicht ganz: Wir hatten einen Barista zu Gast! Und wir können nicht ausschließen, dass seine koffeinhaltigen Kreationen dazu beigetragen haben, dass wir uns so angeregt und fokussiert ausgetauscht haben! Von den Leckereien drumherum ganz zu schweigen.

Schwarmintelligenz und Themenvielfalt

Dennoch: Für uns war das Neuland, so ein BarCamp. Gleichwohl uns das offene Format auf Anhieb sympathisch war, weil es fast keine Vorgaben macht: Weder werden im Vorfeld Themen festgelegt, noch wird eine Agenda aufgesetzt.

Vielmehr geht es darum, dass die Teilnehmenden frei und ungezwungen über den Inhalt selbst entscheiden, eigene Themen vorschlagen, Wünsche äußern, Ideen teilen. Auf Basis dieser Vorschläge bilden sich dann spontane Arbeitsgruppen, so genannte Sessions – wobei jede:r in jeder Session mitmachen darf.

Die Arbeitsergebnisse, die es wert sind, weiterverfolgt zu werden, werden natürlich dokumentiert, damit man daraus im Anschluss auch was machen kann. In unserem Fall gab es eine sehr große inhaltliche Vielfalt – von technischen über organisatorische bis hin zu kulturellen Themen. Dabei haben sich insbesondere diese Schwerpunkte herauskristallisiert:

  • Gute Teamzusammenstellung: Zufall oder was?
  • Umgang mit Workload und schnellen Themenswitches
  • Effektives Knowledge Management
  • Verschiedene Generationenbedürfnisse
  • Eine Micromata-App für alle

Teilgeben statt teilnehmen

Zu all diesen Themenfeldern wurden zunächst Erlebnisse, Sorgen und Gedanken geteilt, um darauf aufbauend Lösungen zu suchen und Ziele zu definieren. Diese werden nun von den jeweiligen TeilGEBENDEN vorangetrieben, für Kommunikation und Koordination wurde je eine Ansprechperson benannt.

Elisabeth Thurner, die das BarCamp gemeinsam mit Sandra Strube organisiert hat, zieht eine positive Bilanz:

„Wir bei Micromata sind ja immer sehr dafür zu haben, wenn etwas teamorientiert ist. So macht alles nicht nur mehr Spaß, sondern die Ergebnisse sind auch näher an dem dran, was wir in der Praxis wirklich brauchen. Trotzdem waren wir klar aufgeregt, ganz ohne Leitplanken in einen so intensiven Austausch zu treten: Was wohl passieren würde? Wie sich herausstellte: nur Gutes! Das BarCamp passt ganz wunderbar zu unserer kollegialen Arbeitskultur und wird definitiv Eingang in unsere Arbeitspraxis finden. Wir freuen uns schon auf das nächste!“

Jule Witte

Presse & Kommunikation
presse@micromata.de