27.04.2026

Die KI ist auch nur ein Mensch. Rückblick auf den Girls’ Day 2026

Am 23. April 2026 haben wir unsere Türen wieder für den Girls’ Day geöffnet und 13 jungen Mädchen Gelegenheit gegeben, das Berufsfeld der Softwareentwicklung einen Tag lang aus der Nähe kennenzulernen.

Nach einer kurzen Vorstellung, wer Micromata überhaupt ist, was wir so machen und welche Wege zu uns führen, ging es auch gleich in die Praxis über: Wie baut man eigentlich eine Webseite? Was können die geheimnisvollen Werkzeuge HTML, CSS und JavaScript? Und, ganz wichtig: Welche Rolle spielt KI bei all dem?

Zugegeben, von 09:00 bis 15:00 Uhr ist nicht viel Zeit – also nutzten wir sie. Am Ende konnten die Mädchen mit unserem AI Studio schon ihre eigene, ganz persönliche Webapplikation bauen. So haben sie gelernt, dass Softwareentwicklung alles andere als langweilig ist. Dass sie vielmehr eine Spielwiese für kreative Ideen, Labor für schlaue Lösungen und spannendes Futter für den Kopf sein kann.

Eine weitere wichtige Erkenntnis: KI macht menschliches Wissen und Können nicht überflüssig. Vielmehr ist auch sie nicht perfekt, kennt Fehler und Irrtümer und hat sogar Charakterschwächen. Menschliche Stärken bleiben darum weiterhin gefragt: von analytischem und kritischem Denkvermögen über Inspiration und Erfindungsgeist bis hin zu Weitsicht, Erfahrung und Empathie.

„Seit ein paar Jahren darf ich jedes Jahr am Girls’ Day junge Mädchen für die Welt der Softwareentwicklung begeistern. Es macht immer wieder Spaß, ihnen ganz praktisch zu zeigen, wie kreativ und vielseitig unser Beruf ist – von ersten Programmieraufgaben bis zu aktuellen Themen wie Künstliche Intelligenz. Gerade KI zeigt, wie spannend und zukunftsorientiert die Softwareentwicklung heute ist und wie viele Möglichkeiten sie jungen Menschen, besonders Mädchen, bieten kann.“

Dan Vi Nguyen
Softwareentwicklerin

“Ich finde es großartig, dass wir beim Girls’ Day immer so schnell ausgebucht sind. Das zeigt mir: Der Beruf Softwareentwicklung interessiert Mädchen durchaus. Und wer was anderes sagt oder denkt, bedient ein falsches, veraltetes Klischee. Zumal Frauen die ersten Entwicklerinnen waren. Auch diesmal waren die Girls’-Day-Teilnehmerinnen wieder echt begeistert und haben genug Material nach Hause mitgenommen, um weiterzumachen, wenn sie mögen.”

Hendrik Thole
Softwareentwickler

Für den Gang durchs Haus und die Orga drumherum sorgten diesmal wieder Anna Sonnenschein und Sibylle Schröder. Auch ihnen herzlichen Dank!

Jule Witte

Jule Witte

Presse & Kommunikation
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