23.03.2026
Willkommen im agentischen Zeitalter. Rückblick zur KI Next 2026
Künstliche Intelligenz braucht menschliche Exzellenz. Welche unschlagbare Allianz daraus entstehen kann, haben wir auf unserer zweiten KI Next Mitte März 2026 leuchtend unter Beweis gestellt. Dabei haben wir für unsere Gäste ein regelrechtes KI-Feuerwerk gezündet: aus bahnbrechenden Ideen, wertvollen fundierten Insights und praktischen Handlungsempfehlungen.
Hier eine kurze Zusammenfassung für alle, die nicht dabei sein konnten. Verbunden mit der Einladung, das nächste Mal mitzumischen!
Transformation mit KI. Eine Frage von Haltung und Kultur
Den Anfang machten unsere Geschäftsführer Kai Reinhard und Alexander Podlich, die sich richtig ins Zeug legten, um unsere Gäste auf eine ebenso kenntnisreiche wie unterhaltsame Reise in eine KI-getriebene Zukunft mitzunehmen, die zugegeben schon längst Teil unserer Gegenwart ist. Ihre Botschaften sind eindeutig:
- Eine wertschöpfende Implementierung von KI erfordert Wissen und Können, Haltung und Engagement, Kooperation und Verantwortung sowie eine gehörige Portion Pioniergeist.
- Um KI wirklich effizient einzusetzen, braucht es einen offenen und ehrlichen Blick auf die eigenen Stärken und Schwächen im Umgang mit KI, einen kritischen und konstruktiven Umgang mit Irrtümern und Rückschlägen sowie eine permanente Lern- und Anpassungsbereitschaft auf einem sich rasant entwickelnden Terrain.
- Für eine solche Mentalität des permanenten Wandels ist eine Arbeits- und Unternehmenskultur unerlässlich, in der Menschen sich ausprobieren können, Fehler machen dürfen, einander unterstützen und immer offen für Veränderung bleiben.
Projekte zukunftsfähig machen: Continuous Discovery
Was dann folgte, war ein praktisches Beispiel aus dem Bereich Logistik und Transport, in dem unser AI Engineer Simon Zegota gemeinsam mit einem namhaften Kunden aus der Branche zunächst einen Paradigmenwechsel nachzeichnete: weg von rein agilen Softwareprojekten hin zu einer Mentalität der “Continuous Discovery”.
Um dann am konkreten Beispiel des Model Context Protocols (MCP) deutlich zu machen, dass KI nicht nur flexible und adaptive Architekturen braucht, sondern auch ein flexibles und adaptives Mindset im Projekt. Denn die Entwicklungen im KI-Sektor sind rasant und disruptiv, erfordern also eine permanente Prüfung und Anpassung der gesetzten Ziele und angewandten Technologien. Wer es nicht schafft, die anvisierte Lösung am Puls des dynamischen KI-Fortschritts auszurichten, läuft sonst Gefahr, heute etwas zu entwickeln, das morgen schon von gestern ist.
Das uns bei Micromata das gelingt, muss nicht eigens erwähnt werden, sind wir als Digitalisierungspartner für namhafte Player aus Industrie und Handel doch nichts anderes gewohnt.
Die alte Welt bricht in die Zukunft auf: SAP goes MCP
Um das Model Context Protocol ging es auch in der Keynote von Julia Janas und Fin Reinhard, die unseren MCP Connector für namhafte Kunden fachlich und technisch vorantreiben und darum sehr genau wissen, wo in der SAP-Welt der Schuh drückt:
Bei SAP-Migrationen bleibt ein Großteil der Unternehmen deutlich hinter den eigenen Möglichkeiten zurück. Gleichzeitig überschreitet eine Mehrheit das geplante Budget, nutzt es aber kaum für echte Prozess- oder Technologieverbesserungen. Zumeist findet eine reine Migration und keine Transformation statt.
Mit dem MCP Connector für SAP können KI-Agenten erstmals direkt auf Systemdaten, ABAP-Code und Konfigurationen zugreifen, diese analysieren und Transformationspotenziale heben. Die Datensouveränität bleibt dabei zu jedem Zeitpunkt gewahrt, sämtliche Daten bleiben geschützt und verlassen das Unternehmen nicht.
Die Kombination aus dem MCP Connector und dem Prinzip “Human-in-the-Loop” sorgt für nachvollziehbare, qualitätsgesicherte Transformationsprozesse. Fakten und Quellen werden automatisiert geprüft, strategische Bewertung und Verantwortung obliegen weiterhin dem Menschen. Die Zukunft der SAP-Entwicklung wird künftig agentenbasiert sein und der MCP Connector bildet die Brücke dorthin.
Im Dienste des Fortschritts unterwegs: Agenten für Wertschöpfung
Apropos Agenten. Unsere nächsten Speakerinnen und Speaker konnten eindrücklich zeigen, dass Agenten für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen eine zunehmend unverzichtbare Rolle spielen. An zwei konkreten Beispielen aus dem Automotivesektor und der medizinischen Forschung konnten Hagen Trinter, Marvin Wäcker und Julian Mengel jeweils gemeinsam mit ihren Kunden aufzeigen, wie vielfältig und sinnvoll die Einsatzgebiete dieser Agenten dabei sind.
Denn klassische Automatisierung stößt insbesondere im wissensintensiven, kreativen und iterativen Arbeitsumfeld schnell an Grenzen, weil sie noch immer auf starren, regelbasierten Prozessen aufsetzt, während moderne Wertschöpfung heute viel flexibler und kontextabhängiger erfolgt.
Agentenbasierte Systeme ermöglichen hier einen echten Effektivitätsboost: Sie sind in der Lage, eigenständige Entscheidungen zu treffen, aus Feedback zu lernen, verschiedene Tools und Datenquellen flexibel einzusetzen und so auch komplexe Aufgaben zu automatisieren, die bislang allein menschlicher Expertise vorbehalten waren.
Beide Praxisbeispiele aus der Automobilindustrie und der medizinischen Antikörperforschung belegen eindrücklich, dass agenten-gestützte Lösungen Effizienz, Präzision und Innovationskraft gleichermaßen steigern und außerdem auch die menschlichen Fachleute entlasten, indem sie Routineaufgaben übernehmen und neues Wissen aus bislang schwer zugänglichen Daten erschließen.










































