11.09.2026

Threat Intelligence und Pentesting: Micromata auf der IECTIC

Wenn in Hessen über zentrale Fragen der IT-Sicherheit in Deutschland und Europa diskutiert wird, sitzt Micromata mit am Tisch. Als einer der führenden Experten in Sachen Cyber Security, Softwaresicherheit und Künstliche Intelligenz.

So auch letzte Woche, als die International European Cyber Threat Intelligence Conference 2026 (IECTIC) renommierte Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in Kassel versammelt hat, um intelligente Antworten auf die hybriden Bedrohungen unserer Zeit zu diskutieren.

Jo Gebhardt, Product Owner und Stratege hinter INVAIDER, widmete seinen Vortrag der Frage, wie KI-Technologien in realen Pentesting-Workflows eingesetzt werden können und wo ihr praktischer Nutzen tatsächlich liegt. Sein Beitrag war unterfüttert von einigen profunden Erfahrungen im Kontext von Vulnerability Assessment, Cyber Reconnaissance und Cyber Threat Intelligence und hat gezeigt, welche belastbaren Schlussfolgerungen sich aus dem Einsatz von KI im Pentesting ableiten lassen. Typische Einsatzfelder waren dabei ebenso Gegenstand der Betrachtung wie die grundsätzlichen Herausforderungen, die das KI-Zeitalter für kritische Infrastrukturen, globale Beziehungen und den Bevölkerungsschutz mit sich bringt.

Neben den klaren Vorteilen KI-gestützter Pentests wurden auch ihre Grenzen und Risiken beleuchtet: Halluzinationen, fehlerhafte technische Annahmen, mangelnde Kontexttiefe und der Bedarf an menschlicher Validierung. 

Aus diesen Gründen verfolgen wir bei Micromata grundsätzlich den Human-in-the-Loop-Ansatz, in dem erfahrene Fachleute die KI anleiten, führen, beobachten und korrigieren, so dass das Ergebnis am Ende immer valide und absolut verlässlich ist. Darum verstehen wir die genannten Risiken auch als Stellschrauben, nicht als Gegenargumente. Zum einen, weil die Modelle in rasanter Geschwindigkeit immer besser werden und für den Einsatz im Pentesting zum anderen ohnehin speziell trainierte Modelle gefragt sind. 

Wir sollten in Sachen AI Driven Pentesting also besser schnell als langsam Fahrt aufnehmen. In einem Umfeld, in der KI dafür sorgt, dass das Tempo und die Zielgenauigkeit von Angriffen drastisch steigen während die nötige Reaktionszeit synchron dazu drastisch sinkt, ist die Nutzung von KI kein Nice-to-have, sondern unverzichtbare Bedingung einer schnellen, wirksamen und zukunftsfähigen Cyber Security.

Jule Witte

Jule Witte

Presse & Kommunikation
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