Eine kurze Micromata-Geschichte

Seit 1996/1997 entwickelt Micromata intelligente und passgenaue Softwarelösungen

Es war 1996, als eine Handvoll Technikstudenten auszog, mit kleinen Koffern und großen IT-Träumen die Welt der Hochregale, Förderbänder und Gabelstapler zu erobern. Micromata war noch nicht offiziell gegründet, aber die EDV in Magazinen und Lagerhäusern verlangte schon nach technisch versierten Leuten, die Warenstromsysteme verstehen, am Laufen halten und fortentwickeln konnten. Es ging darum, mit intelligenten Softwarelösungen das Ineinandergreifen verschiedener Teilsysteme zu verbessern, den Materialfluss zu optimieren, Fehlerquellen zu finden und trocken zu legen.

Als sei das noch nicht Herausforderung genug, entwickelten unsere Micromata-Pioniere etwa zeitgleich eine Online-Wahlsoftware, die schon bald Erfolgsgeschichte schreiben sollte – aber schon 1996 mit 60.000 Wahlberechtigten bei den finnischen Jugendwahlen reüssierte: POLYAS.

Urkundlich erwähnt wurde Micromata dann erstmals am 15. Dezember 1997 – mit einem offiziellen Eintrag im Handelsregister. Aus dem losen Verbund von IT-Enthusiasten war spätestens jetzt ein richtiges Softwareunternehmen geworden. Zum sechsköpfigen Gründungsteam gehörten damals Uwe Bergmann (Geschäftsführer), Thomas Landgraf, Wolfgang Jung, Bernd Kratz, Andreas Heitmann und Maximilian Thoran. Unser jetziger Geschäftsführer Kai Reinhard kam 1999 zunächst als Softwareentwickler an Bord, übernahm dann aber schnell Führungsverantwortung.

Zwei Jahre später platzte schon die Dotkom-Blase. Viele hatten den Ausruf einer „New Economy“ als Heilsbotschaft missverstanden und sich, auch in Deutschland, mit überzogenen Gewinnerwartungen an der Börse verspekuliert. Es kam wie es kommen musste, Unternehmen zogen weltweit IT-Aufträge zurück, der Markt brach ein, viele IT-Start-ups mussten das Zeitliche segnen ….

Für Micromata kam es anders …

Nicht so Micromata. Wir überlebten. Auch dank dreier Prinzipien, die uns bis heute tragen:

  • kein Fremdkapital,
  • exzellentes technisches Know-how und
  • unbedingter Teamgeist.

Mit dieser Art zu denken überstand Micromata das Debakel – allerdings nicht, ohne sich eine radikale Neuorientierung zu verordnen. Aus der Micromata-Firmengruppe mit insgesamt fünf Sparten und fünf Geschäftsführern wurde 2001 die Micromata Objects GmbH, an deren Spitze nun ein zweiköpfiges Führungsteam aus Kai Reinhard und Thomas Landgraf stand. Zusammen mit Wolfgang Jung und Bernd Kratz konzentrierten die vier Gesellschafter das Potenzial des Unternehmens wieder auf das eigentliche Kerngeschäft, die Entwicklung innovativer Softwarelösungen, und konnte sich damit nicht nur am Markt behaupten, sondern Erfolgsgeschichte schreiben – seit 2007 wieder unter dem Namen Micromata GmbH.

Micromata heute – passgenaue Softwarelösungen und innovative Forschung

Neben umfangreichen Aufträgen von großen Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Automotive, Medizintechnik, Energie und Rohstoffgewinnung, ging Micromata schon früh zukunftsorientierten Forschungsprojekten nach, die ihrerseits zum innovativen Potenzial des Hauses beitrugen – und bis heute beitragen. Herausragende Beispiele aus diesem Bereich sind etwa Energiefrosch, das 2011 unter der Leitung von Thomas Landgraf als Enercast GmbH ausgegründet wurde und Leistungsprognosen für Windkraft- und Solaranlagen anbietet, sowie das bereits erwähnte POLYAS, das seit 2012 als POLYAS GmbH auf dem Gebiet der Online-Wahlen große Erfolge erzielt. Ein neueres Forschungsprojekt mit hohem gesellschaftlichen Mehrwert ist VAMINAP. Hier entwickelt Micromata im Forschungsverbund die Softwarelösung für ein portables Endgerät zur Detektion von Kleinstpartikeln, wie beispielsweise Mikroplastik oder Arzneirückständen, im Wasser.

Seit 2011 leitet Kai Reinhard als alleiniger Inhaber die Geschäfte von Micromata und entwickelt das Haus seither mit einer einzigartigen Mischung aus Pioniergeist, Erfahrung und Teamgeist stetig weiter. Heute zählt das Unternehmen über 120 Mitarbeiter und gehört nicht nur zu den gefragtesten Anbietern für intelligente Industriesoftware, sondern auch zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland.