Referenzen

Erfolgreich im Untergrund: K+S GeoBASE®

Die Suchmaschine von K+S GeoBASE®

K+S GeoBASE

K+S: Der Name steht für Wachstum, aber auch für die Fähigkeit auf die Veränderungen in der Welt so zu reagieren, dass Vision und Mission im Unternehmen in Einklang stehen. Das Traditionsunternehmen für Kali und Steinsalzbergbau hat seinen Hauptsitz in Kassel und führt Standorte in ganz Europa, Nord- und Südamerika. Als Hersteller von Düngemitteln steht K+S u. a. auch für fruchtbare Ackerböden und ertragreiche Ernten überall auf der Welt. K+S zählt zur Spitzengruppe der Kaliproduzenten und ist der größte Salzproduzent in der Welt.

Hintergrund

K+S GeoBASE®//GTIS: Dieser Begriff steht für „Geografisch-technisches Informations-System“, mit dem die K+S-Gruppe in der Lage ist, alle geographischen, geologischen, und geotechnischen Daten digital zu erfassen und zu verwalten. Mit Hilfe der Firma Micromata wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, komplexe Suchvorgänge mittels einer Suchmaschine zu steuern und den Zugriff auf diese Daten zu optimieren. Die Zielsetzung hierbei ist es, Suchvorgänge mit hoher Präzision und kurzen Antwortzeiten zu erreichen.

Herausforderung

Viele Informationen umfassen sehr große Datenmengen und beinhalten komplexe Datenklassen, mit einer Vielzahl von Attributen. Daher sind die Rechenoperationen der GTIS-Suchmaschine ebenfalls komplex. Zumeist wird wahrscheinlich von einem Anwender nicht nur nach einem einfachen Objekt, wie etwa einem Starkstromanschluss gesucht. Vielmehr ist davon auszugehen, dass vor allem detailreichere, z. B. geotechnische Suchparameter abgefragt werden. Zum Beispiel: Welche Explorationsbohrungen gab es im Bereich XYZ im Zeitraum zwischen Februar 2011 und Oktober 2012? Wo verlaufen sie? Wo verlaufen im gleichen Suchfenster die untertägigen Strecken und Versorgungsleitungen?

Umsetzung

Um diese Menge an Suchkriterien in nur einer Suchanfrage zu bewältigen und die Ergebnisse dabei zügig zu liefern, bedarf es eines speziellen Algorithmus, der auch bei hoher Datenlast eine optimale Performanz sicherstellt. Achim Dabrunz, Projektleiter im GTIS-Team der Micromata, hat langjährige Erfahrung im Bereich Search Engineering und weiß aus der Praxis: „Am Besten begegnet man der Aufgabe mit einem ausgewogenen Technologiemix: ein zuverlässiges Persistenzframework, ein objektrationales Datenbankmanagementsystem, ein möglichst leistungsstarkes und sicheres Webprotokoll. Im Falle der GTIS-Suchmaschine waren Hibernate, DB2/ PostgreSQL und Hessian die Technologien unserer Wahl.“ Sämtliche Daten werden zudem in grafikfähigem Code ausgegeben. Ein eigens entwickeltes Werkzeug auf Basis von Groovy macht es möglich. Der Anwender kann dabei selbst entscheiden, ob er eine klassische Kartenansicht des Bergwerksabschnittes, eine Satellitenperspektive oder ein 3D-CAD-Modell haben möchte.

Egal, wie komplex eine Suchanfrage ist, dank der Search Engine von Micromata bleibt die Antwortzeit des Systems, auch im Falle von hundert verschiedenen Suchkriterien, sehr kurz.

Udo Bickhardt, GTIS-Projektleiter bei K+S

Da jeder Anwender im Rahmen seines markscheiderischen Fachgebietes andere Anforderungen an seine Suche stellt, ist die Suchmaschine frei konfigurierbar. Jeder Nutzer kann selbst einstellen, nach welchen Objekten und Attributen er suchen möchte.

Hendrik Spiewok

Hendrik Spiewok