Softwareentwicklung

Softwareentwicklung hat Zukunft. Auch für junge Frauen

: Schülerpraktikantin Lara Brandt erzählt uns im Interview, warum Softwareentwicklung für sie eine echte Perspektive ist und was sie bei Micromata sonst für Erfahrungen macht.

Praktikum Softwareentwicklung

Liebe Lara, Du gehst jetzt in die 12. Klasse und machst zurzeit bei uns ein Praktikum in der Softwareentwicklung. Ist das ein Hinweis auf deine berufliche Orientierung?

Ja, ich denke schon. Ich habe das Fach Informatik in der Schule und sowohl dieses als auch das Fach Mathe sind mir schon immer sehr leicht gefallen und haben mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, später etwas mit Informatik zu machen, doch war mir noch ein wenig unsicher, da ich bis auf den Unterricht noch keine Erfahrung damit gemacht habe. Durch das Praktikum hier hat sich mein Berufswunsch jetzt bestätigt.

Was genau machst du denn in diesem Praktikum?

Das ist unterschiedlich. Hauptsächlich arbeite ich an meinem eigenen Projekt. Hierbei darf ich das Spiel „4 gewinnt“ programmieren. Immer wenn ich dabei Hilfe brauche, nimmt sich jemand für mich Zeit. Auch über das aktuelle Projekt meines Teams durfte ich schon etwas lernen und habe zusätzlich an ein paar Events wie die Java User Group Hessen und dem Tech Lunch teilgenommen.

Gibt es etwas, das dir besonders gut bei uns gefällt?

Da gibt es eigentlich vieles. Aber besonders gefällt mir das Arbeitsklima bei euch, weil man sich in einer so lockeren, entspannten und produktiven Atmosphäre direkt wohl und willkommen fühlt. Die Mitarbeiter sind immer offen, freundlich und hilfsbereit, und man kann immer auf sie zukommen, wenn man eine Frage hat.

Mädchen und Frauen sind im Bereich Softwareentwicklung ja noch immer selten. Welche Beobachtungen machst du in deinem Umfeld – gibt es inzwischen mehr weibliches Interesse an IT in deiner Altersgruppe?

Naja, eigentlich nicht. Allerdings denke ich, dass es schon eine geringe Steigerung dadurch gibt, dass Informatik als Schulfach angeboten wird. In meinem Kurs ist zwar nur noch ein weiteres Mädchen, doch immerhin wird durch das Schulfach auch bei Mädchen das Interesse an Informatik geweckt, und das Vorurteil, dass Informatik nur etwas für Jungs ist, kann geändert werden.

Liebe Lara, wir freuen uns, dass du bei uns warst und wünschen dir alles Gute für deine Zukunft. Herzlichen Dank für das Gespräch.

Vielen Dank. Es hat mich sehr gefreut hier sein zu dürfen und einen so guten Einblick in den Beruf des Softwareentwicklers zu bekommen. Danke, dass mir dies ermöglicht wurde.

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Mehr Informationen, wie  Micromata speziell den weiblichen IT-Nachwuchs fördert gibt es hier: Girls Go Informatics oder Girls‘ Day bei Micromata.

Jule Witte

Presse & Kommunikation