Softwareentwicklung

ProjectForge. Open-Source-Software für das Projektmanagement

Der TECH TALK von Florian Blumenstein stellt ProjectForge als OS-Software vor

Die OS-Software ProjectForge im TECH TALK von Florian Blumenstein

Als Softwarehaus mit Schwerpunkt in Java-Technologien fühlen wir uns dem Open-Source-Gedanken verpflichtet. Dazu gehört neben einem gelebten Know-how-Transfer auch die Veröffentlichung von Open-Source-Projekten. Eines davon ist ProjectForge.

Wie der Name bereits nahelegt, handelt es sich dabei um eine Software zur Unterstützung aller Verwaltungsaufgaben im Projektmanagement und in der Unternehmensorganisation. Die Features und Funktionen reichen von der Adressverwaltung über Kalenderfunktionen bis hin zur Zeiterfassung und Personalplanung. Das Angebot von ProjectForge richtet sich an kleine und mittelständige Unternehmen.

ProjectForge geht in die nächste Runde. Kommst du mit?

Das Anliegen des TECH TALKS von Micromata-Software-Entwickler Florian Blumenstein ist es, ganz im Sinne des Open-Source-Gedankens Software-Entwickler auf die Technologie von ProjectForge neugierig zu machen und sie einzuladen, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen. Zur Zeit wird das Produkt ausschließlich bei Micromata durch das ProjectForge-Core-Team entwickelt.

Florian zeigt in diesem Video die Entwicklung eines ProjectForge-Plugins, dessen Template inzwischen in der Version 6.17 vorliegt. Es besteht aus einem kompletten Architektur-Durchstich, von der Datenbank bis zum Frontend, inklusive Datenbank-Migrationsverfahren.

Die Software basiert auf aktuellen Technologien, Source Code und Binaries können über Github abgerufen werden: https://github.com/micromata.Die Dokumentation ist auf der ProjectForge-Homepage abgelegt. ProjectForge wird mit Maven gebaut und als Executable JAR ausgeführt. (Spring Boot).

Exkurs: Was ist Maven?

Apache Maven ist ein javabasiertes Werkzeug für die Software-Erstellung, das auf dem Grundgedanken der Convention over Configuration (Konvention vor Konfiguration) basiert. Das bedeutet, dass möglichst viele Schritte innerhalb des Software-Entwicklungsprozesses, von der Initialisierung über das Kompilieren und Testen bis hin zum Verteilen, automatisiert vonstatten gehen. Folgt man diesen Phasen mit Maven, kann man mit nur sehr wenig Voreinstellungen den gesamten Entwicklungszyklus abbilden. https://de.wikipedia.org/wiki/Apache_Maven

Warum bei Open-Source-Projekten mitmachen?

Die weltweite Open Source Community geht davon aus, dass der IT-technische Fortschritt nicht allein durch proprietäre Technologien geleistet wird, sondern im Gegenteil nur dann breitenwirksam sein kann, wenn er ähnlich einer Graswurzelbewegung von einer breiten Basis getragen wird, deren erklärtes Interesse nicht in erster Linie der kommerzielle, sondern der evolutionäre Nutzen einer Idee oder Technologie ist. Und da solche Open-Source-Technologien nicht nur von einem Hersteller erfunden und getragen, sondern von einer internationalen Entwicklergemeinde weiterentwickelt werden, entfalten sie sehr häufig große Innovationskraft.

Micromata möchte mit der Teilnahme an der Open-Source-Idee beitragen. Dies tun wir durch verschiedene Initiativen wie etwa der Java User Group Hessen (JUGH) , dem IT- Security-Meetup Kassel oder dem Webmontag Kassel, deren Mitbegründer und Gastgeber wir sind.

(jw)

Jule Witte

Jule Witte

Presse & Kommunikation