Auf eine Tasse Java mit Kersten Schlosser

Interview Kersten Schlosser

Kersten, als DevOps-Experte kannst du uns sicher sagen, was hinter dem Begriff steckt.

Für mich ist DevOps eine Kultur, in der wir Brücken zwischen Entwicklern und operativem Betrieb bauen wollen. Der stetige Fortschritt, insbesondere hin zur Cloud und zu CI/CD, bringt neben mehr Komplexität auch mehr Tempo beim Ausliefern neuer Features mit sich. Wir DevOps tragen dazu bei, dass unsere Entwickler-Kollegen so wenig Zeit wie möglich in operative und administrative Aufgaben investieren müssen und nehmen ihnen diese ab, damit sie sich voll und ganz aufs Coden konzentrieren können. Dabei spielt auch Automatisierung eine wichtige Rolle.

Und wie kommt es, dass du das zu deiner Profession gemacht hast?

Meine berufliche Laufbahn habe ich als C++-Softwareentwickler gestartet – ohne Versionskontrolle, ohne Build-Pipeline und ohne geregelten Release-Prozess. Da ist bei mir der Wunsch entstanden, diese Schmerzen zu beenden und künftig zu einem besseren Zusammenspiel von Entwicklung und Betrieb beizutragen. Das hat mir dann auch von Anfang an großen Spaß gemacht und mir gezeigt, wie wichtig eine gute DevOps-Kultur ist. Seit auch noch Kubernetes dazugekommen ist, hab ich mein Herz unrettbar an DevOps verloren.

Und warum bei Micromata?

Ganz einfach: Egal ob Kubernetes, GitOps, Cloud oder CI/CD – hier kann ich meine technischen Interessen voll ausleben. Wir sind hier permanent am Puls der technischen Entwicklung, Langweile kennen wir gar nicht. Außerdem tauschen wir uns intensiv mit der weltweiten Fach-Community aus, z. B. auf Konferenzen. Diese Freiheit weiß ich sehr zu schätzen.

Vielen Dank für das Gespräch, Kersten!

Jule Witte

Jule Witte

Presse & Kommunikation
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