Digitale Transformation

Digitale Innovation bei Micromata

: Alle Welt redet von Innovation. Damit sie gelingt, braucht es die richtigen Zutaten. Dies ist das Rezept von Micromata.

Innovation bei Micromata

Softwareentwicklung ist heute einer der wichtigsten Innovationstreiber. Als Dreh- und Angelpunkt der Digitalisierung kann sie helfen, drängende gesellschaftliche Probleme anzugehen und mit innovativen technologischen Mitteln in den Griff zu bekommen.

Innovation und ihre Widersacher

Der Mensch ist allerdings auch ein Gewohnheitstier. Innovation wird deshalb auch von Ängsten begleitet – zu hoch das Risiko, zu unbekannt die Nebenwirkungen, zu lieb gewonnen alte Gewohnheiten. Das gilt sowohl für diejenigen, die später von einer Innovation profitieren, als auch für die, die diese Innovation selbst hervorbringen wollen: Forscher, Unternehmer, Denker. Auch sie sind – bewusst oder unbewusst – in gewohnten Sichtweisen gefangen; die daraus resultierenden rationalen Fehlschlüsse bezeichnet die Neurowissenschaft als „Availability Bias“ oder „Familiarity Bias“ und zählt sie zu den so genannten „kognitiven Verzerrungen“. Wir kämpfen also förmlich mit unseren antrainierten Blickwinkeln und Vorstellungen – und haben Mühe, sie infrage zu stellen.

Es geht indes darum, die Befangenheiten des Denkens und Wahrnehmens aufzubrechen. Sagen wir also Gewohnheit, Konvention und Vorurteil den Kampf an! Wie genau, erklären wir Ihnen jetzt.

Innovation braucht Ideen und Ideen brauchen Freiraum. Das Projekt t + x2 schafft unserer Kreativität den nötigen Freiraum und unserem Tatendrang eine strategische Perspektive. Damit wir unseren Kunden auch in Zukunft der beste Partner in Sachen Digitalisierung sind.

Innovation bei Micromata

Bei Micromata brechen wir diese kognitive Verzerrung auf. Denn wir wissen, dass Innovationskraft bedeutet, „outside the box“ zu denken – und praktizieren dies bereits seit Jahren in unserem Free Style Coding: Hier kann jeder Entwickler bis zu 20 Tage im Jahr Technologien erproben, quer und um die Ecke denken, eigene Antworten auf technische Fragen finden.

  • VAMINAP: System zur Identifikation von Mikroplastik, Nanopartikeln und Arzneimittelrückständen im Wasserkreislauf. Einsatzgebiet: Kläranlagen. Technologischer Kontext: Data Science, Machine Learning, KI
  • PROFI: Professionelles Prototyping für mehr Projekteffizienz. Einsatzgebiet: Kleine mittelständische Unternehmen. Methodischer Kontext: User Experience Design (UX)
  • POLYAS: System zur Durchführung rechtsverbindlicher Wahlen via Internet (als POLYAS GmbH ausgegründet). Einsatzgebiet: Demokratische Wahlen und Abstimmungen Technologischer Kontext: Kryptographie, Software as a Service.

Micromata Labs und F & E

Die Ergebnisse fließen zum Teil direkt in Kundenprojekte ein, zum Teil werden sie auf Micromata Labs veröffentlicht und dort als Open-Source-Angebote mit der Welt geteilt. Micromata Labs ist die Heimat aller Open-Source-Inhalte, die von der Micromata GmbH entwickelt werden. Da aus unserer Sicht gemeinschaftliche Zusammenarbeit doppelt so effektiv ist wie die Arbeit im Elfenbeinturm, laden wir hier die Welt dazu ein, an unseren Best Practices und Innovationen teilzuhaben.

Darüber hinaus sind es auch immer wieder interdisziplinäre Forschungsprojekte, die intelligente Lösungen für zeitgenössische Herausforderungen liefern.

Mit dem Projekt t + x2. Zukunft ist programmierbar hat unser Innovationsmanagement jetzt ein weiteres Format, das die Innovationskraft unserer Mitarbeiter noch weiter fördert. Was es dafür braucht, definieren wir in Anlehnung an die moderne Innovationsforschung so:

  • Fantasien & Fiktionen zulassen: Schriftsteller leben es vor: Der Reichtum kreativer Ideen in der Science-Fiction-Literatur ist erstaunlich. Noch erstaunlicher ist es, wie viele davon Jahre später Wirklichkeit wurden – vielfach entgegen der Prognose ihrer zeitgenössischen Wissenschaftler übrigens. Das lehrt uns nicht nur, dass Kreativität keine Denkverbote kennt, sondern auch, dass der Stand der Wissenschaft nicht zwangsweise die Grenzen des Möglichen in Stein meißelt (vgl. dazu auch Zukunftsforscher Dr. Bernd Flessner in Quelltext-Ausgabe 2/2017, Seite 11).
  • Grundprinzipien verstehen: Viele komplexe Zusammenhänge lassen sich auf vergleichsweise einfache Grundprinzipien herunterbrechen. Wer sie erkennt, kann geniale Lösungen finden, ohne selbst ein Genie sein zu müssen. Das berühmte Gleichnis von den Zwergen, die auf den Schultern von Riesen stehen, bringt es auf den Punkt: die Fähigkeit und das Glück, Erkenntnisse aus mehreren Jahrhunderten Fortschrittsgeschichte aktivieren zu können und für neue, eigene Projekte nutzbar zu machen.
  • Analogien erkennen: In Analogien zu denken bedeutet, Ähnlichkeiten zu anderen Dingen wahrzunehmen – und sie in einer kognitiven Transferleistung in die eigene Idee zu übertragen. So hat etwa Heisenberg seine berühmte Unschärferelation entwickelt: Indem er nämlich beim nächtlichen Spazierengehen einem Mann zusah, der abwechselnd im Lichtkegel einer Straßenlaterne auf und im Dunkel der Nacht wieder abtauchte. Dass er dieses Bild auf ein Elektron übertrug, verhalf ihm zu der Einsicht in die Wechselwirkung von Energiepaketen und schuf so die theoretische Voraussetzung für die Unschärferelation.
  • Vertrautes anders nutzen: Der DIY-Trend auf Social Media macht deutlich: Der Kleiderbügel ist nicht, was er zu sein scheint. Und auch wenn sein primärer Zweck ohnehin nicht das Bügeln von Kleidern ist, sind seine „artfremden“ Einsatzbereiche sehr zahlreich – vorausgesetzt, wir lassen uns nicht von seinem angeblichen USP blenden, der ja nur eine von vielen möglichen Anwendungsfällen und Berufungen ist.

Das Format von t + x2

Das Projekt t + x2. Zukunft ist programmierbar setzt für all das die richtigen Rahmenbedingungen. Als Leiter der Tech Gilde macht es sich Dr. Stephan Doerfel hier zur Aufgabe, die Innovationstreiber von Micromata noch stärker zu vernetzen und ihre Zusammenarbeit zu intensivieren. Dabei lässt er sich von folgenden Werten leiten:

  • Technologische Trends: IoT, AI, Augmented Reality – technische Trends gibt es viele. Wir prüfen, welche davon für die Business Cases unserer Kunden tatsächlich geeignet sind und antizipieren mögliche künftige Anwendungsfälle.
  • Interdisziplinarität: Innovative Software braucht einen ganzheitlichen Ansatz. Unser Innovationsmanagement bündelt die wichtigsten Kernkompetenzen von Micromata: Softwareentwicklung, User Experience Design, IT-Security und Data Science.
  • Weitergabe von Wissen: Know-how ist das eine, Know-how-Transfer das andere. Mit diesem Projekt möchten wir den Rückfluss von fachlichen und technischen Erkenntnissen in konkrete Projekte noch weiter intensivieren. Und auch die Welt da draußen in Form von Blogbeiträgen, Fachartikeln, White Papers und Konferenzauftritten daran teilhaben lassen.
  • Nachhaltigkeit: Wir denken mit – und wir denken voraus. Das heißt auch, dass wir Lösungen erarbeiten wollen, die nicht nur für jetzt, sondern auch in Zukunft tragen. Soll heißen, dass wir auch Aspekte wie Skalierbarkeit, Rentabilität und langfristige Lebensdauer berücksichtigen.

Wie viel Zeit ein Mitarbeiter für Innovationsprojekte aufwendet, wird eng mit dem Bedarf im jeweiligen Kundenprojekt koordiniert und kann individuell variieren.
Hackathons: flexible, regelmäßige Zusammenkunft aller Innovationstreiber aus den Bereichen Softwareentwicklung, User Experience Design, IT-Security, DevOps und Projektmanagement. Programm: Gemeinsames Coden, Brainstormen, Konzeptionieren.

Nutzen für unsere Auftraggeber

Unsere Projekte folgen natürlich auch in Zukunft den Anforderungen unserer Kunden. Und genau dort setzt auch t + x2 an. Mit dem gewonnenen Wissen können wir unsere Kunden deutlich gezielter bei der Auswahl der geeigneten Technologie beraten und auch technologische Innovationen aus anderen Kontexten übertragen. Hier erbringen wir als Partner die Transferleistung. Innovation ist damit auch in Zukunft eine Investition in unsere ganzheitliche Expertise:

  • exzellentes technologisches Know-how
  • substanzielle Kenntnisse moderner Methoden und Technologien
  • fortwährender Kontakt zum Puls der technischen Entwicklung
  • langjährige Erfahrung in komplexen Industrieprojekten
  • gründliches Verständnis der jeweiligen Branchen und ihrer Zielgruppen
  • Neugier und Engagement

Die digitale Transformation schreitet voran. Und sie hat dann die größten Zukunftschancen, wenn wir sie als Sustainable Transformation denken und ausgestalten. Damit uns das gelingt, brauchen wir nicht nur innovative Technologien, sondern auch kreative Köpfe, die diese intelligent zu nutzen wissen. Wir von Micromata begleiten Sie auf Ihrem Weg des digitalen Wandels und helfen Ihnen, Ihr Unternehmen für die digitale Zukunft fit zu machen.

Lesen Sie hier ein Interview mit Stephan Doerfel zum Thema Innovation.

Stephan Doerfel