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Integrationstests mit Docker und Testcontainern

: Kevin Wittek ist Experte für Testcontainer und zeigt uns als Speaker bei der JUGH, wie sie richtig genutzt werden.

Unit-Tests sind okay, aber ohne ordentliche Integrationstests wissen wir nicht, wie sich unsere Anwendung nach der Bereitstellung in der realen Produktionsumgebung tatsächlich verhalten wird – insbesondere, wenn wir mit externen Ressourcen wie Datenbanken und anderen Diensten arbeiten. Testcontainer schaffen Abhilfe.

Vor Docker war die Konfiguration der Testumgebung für Integrationstests schmerzhaft: Wir verwendeten gefälschte Datenbankimplementierungen, verspotteten Server und unsere Tests waren zumeist nicht plattformübergreifend.
Dank Docker können wir die Umgebung heute schnell auf unsere Tests vorbereiten.

In diesem Vortrag zeigt Kevin Wittek, wie wir Testcontainer verwenden können. Dazu stellt er die beliebte Java-Testbibliothek vor, die Docker nutzt, um Testabhängigkeiten einfach und zuverlässig zu verbessern.

Gemeinsam mit uns probiert er sie aus, indem er sie mit einem Spring-Boot-Microservice verwendet und gegen echte PostgreSQL- und MongoDB-Datenspeicher testet, er isoliert sie von anderen Microservices, startet dann den Selenium-Browser in Docker und testet so die komplette Anwendung durch – alles mit der gleichen Bibliothek!

Zum Speaker:

Kevin Wittek, Testcontainers-Co-Maintainer und Testcontainers-Spock-Autor, erhielt den Oracle Groundbreaker Ambassador Award für seine Verdienste um die Open Source Community. Sein Herz gehört seit Langem FLOSS und er sagt, er habe sich wegen Spock zudem in TDD verliebt. Kevin versteht sich als Software-Handwerker und Testfan.

Schon während seiner Studienzeit gründete Kevin sein eigenes Unternehmen und entwickelte dort mobile Apps und Client-Server-Anwendungen, die ihn mit Grals und dem Groovy-Ökosystem bekannt machten. Nach langjähriger Tätigkeit als Ingenieur für die Industrie promoviert Kevin nun am Institut für Internetsicherheit und leitet ein Forschungsteam im Bereich der Blockchain-Technologie.

Informationen zur Java User Group Hessen:

Die Java User Group Hessen (JUGH) ist Teil des internationalen Netzwerkes von Java Communities, die sich der weltweiten Verbreitung von Java-Know-how verschrieben haben. Im Sommer 2009 wurde sie von Entwicklern der Micromata GmbH ins Leben gerufen und kann seither auf eine ganze Reihe spannender Workshops und Vorträge zum Thema Java zurückblicken. Die JUGH trifft sich einmal im Monat (in der Regel immer am letzten Donnerstag) in Kassel. Eine Voranmeldung ist meistens nicht nötig, der Eintritt ist frei.

Sebastian Hardt