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Der Architekt – gibt es den wirklich?

: Der Begriff Softwarearchitektur ist nicht jedem Entwickler geheuer. Und doch steckt viel mehr davon in unseren Anwendungen, als uns bewusst ist.

Der Begriff „Software-Architektur“ löst bei manchen Entwicklern abwehrende Reaktionen hervor. Trotzdem gilt: Jeder Software liegen architektonische Entscheidungen zugrunde. Wir treffen sie mehr oder weniger bewusst, aber täglich. Das beginnt bei der Wahl einer API (Fancy-Streams oder Oldschool-for-Loops?) und hört mit der Entscheidung für eine Datenbank noch bei weitem nicht auf.

Noch interessanter wird das Ganze, wenn Buzzwords wie Microservices, SOA oder Good/Bad-Monolith im Team kursieren. Wie findet man da den richtigen Weg, wer entscheidet und wer zum Geier ist dieses mythische Wesen „Software-Architekt“, von dem so oft gesprochen wird?

Ziel dieses Talks ist es, die Allgegenwärtigkeit von Software-Architektur zu verdeutlichen, und Wege zu zeigen, wie man zu einer sachlichen Sicht auf das Thema kommen kann. Viel dreht sich dabei auch um Teamdynamik und die Art, wie wir Software bauen – alles mit Beispielen aus dem „wahren Leben“ untermalt.

Zum Speaker:

Als C64-Nerd aufgewachsen, nach einer Wanderschaft von Basic über C bis Assembly ist Jochen Mader irgendwie auf der JVM gelandet. Nach Architekturberatung, Fast-Data-Infrastrukturen und allerlei verteilten Systemen ist er mittlerweile bei Instana, wo er der Welt hilft, ihre verteilten Systeme zu bändigen. Neben seiner Haupttätigkeit ist er auf Konferenzen als Speaker anzutreffen, schreibt für diverse Fachmagazine und ist Maintainer im Vert.x-Projekt.

Zur Java User Group Hessen:

Die Java User Group Hessen (JUGH) ist Teil des internationalen Netzwerkes von Java Communities, die sich der weltweiten Verbreitung von Java-Know-how verschrieben haben. Im Sommer 2009 wurde sie von Entwicklern der Micromata GmbH ins Leben gerufen und kann seither auf eine ganze Reihe spannender Workshops und Vorträge zum Thema Java zurückblicken. Die JUGH trifft sich einmal im Monat (in der Regel immer am letzten Donnerstag) in Kassel. Eine Voranmeldung ist meistens nicht nötig, der Eintritt ist frei.

 

Sebastian Hardt