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Apache Kafka und das MicroProfile in der Softwareentwicklung

… oder Microservices im Datenstrom. Mathias Weßendorf zu Gast bei der Java User Group Hessen (JUGH)

Apache Kafka und das MicroProfile in der agilen Softwareentwicklung

Der Vortrag von Matthias Weßendorf stellt Apache Kafka und das MicroProfile vor und zeigt anhand von verschiedenen Beispielen, wie dank CDI eine sehr einfache Benutzung des Kafka-Client-API innerhalb des MicroProfile realisiert werden kann. Ein großer Gewinn für die modulare Softwareentwicklung.

Was ist Apache Kafka?

Apache Kafka ist ein Message Broker, der die Verarbeitung von Datenströmen mit sehr hohem Nachrichtendurchsatz bei niedrigen Latenzen ermöglicht. Message Broker werden in der Softwareentwicklung immer dann verwendet, wenn klassische Batchsysteme für den Datentransfer zu langsam sind. Message Broker sind vor allem bei großen Datenmengen unverzichtbar – es geht um eine Datenübertragung „in Echtzeit“ und eine horizontale Skalierbarkeit, um große Datenmengen ohne zu bändigen.

Apache Kafka ist insbesondere für zwei Arten von Applikationen empfehlenswert: für Datenpipelines mit Real-Time-Datenübertragung zwischen verschiedenen Systemen sowie Systeme und Applikationen, welche auf Datenströme reagieren oder diese weiterverarbeiten müssen.

Was ist das MicroProfile?

Das MicroProfile ist ein Microservices-Standard von Java EE. Ziel ist es, eine Untermenge von Java-EE-Komponenten für die Softwareentwicklung mit Microservices in der Cloud bereit zu stellen.

Der Anspruch besteht darüber hinaus darin, Enterprise-Java-Anwendungen für die Nutzung von Microserivces auf Basis von Java-EE-APIs wie JAX-RS oder CDI zu optimieren. Damit bietet das MicroProfile der Softwareentwicklung einen kleinen, aber mächtigen Rahmen für moderne Enterprise-Java-Anwendungen an, die sehr leicht mit neuen Technologien wie beispielsweise Apache Kafka zu integrieren sind.

Was sind Microservices in der Softwareentwicklung?

Unter Microservices versteht man in der Softwareentwicklung ein Architekturkonzept, bei dem komplexe Software aus vielen kleinen unabhängigen Prozessen zusammengestellt wird, die über sprachenunabhängige Schnittstellen miteinander kommunizieren können. Der Vorteil dieser modularen Bauweise gegenüber großen monolithischen Architekturen ist die Agilität und Effizienz, mit der solche Software gewartet und weiterentwickelt werden kann.

Der Vortrag von Matthias Weßendorf enthält zahlreiche wichtige Informationen zum Umgang mit Apache Kafka und dem microProfile und gibt wertvolle Tips für deren praktische Anwendung in der Softwareentwicklung.

Matthias war am 28. September 2017 zu Gast bei der Java User Group Hessen (JUGH). Er arbeitet in der Mobile-Sparte von Red Hat, wo er das AeroGear-Projekt leitet. Dort setzt er sich primär mit den serverseitigen Komponenten von Red Hat Mobile auseinander. Twitter: @mwessendorf

Informationen zur JUGH:
Die Java User Group Hessen (JUGH) ist Teil des internationalen Netzwerkes von Java Communities, die sich der weltweiten Verbreitung von Java-Know-how verschrieben haben. Im Sommer 2009 wurde sie von Entwicklern der Micromata GmbH ins Leben gerufen und kann seither auf eine ganze Reihe spannender Workshops und Vorträge zum Thema Java zurückblicken. Zur Tradition der JUGH gehören neben namhaften Gastrednern außerdem so genannte „Stand-up Codings“, wo jeder Java-Entwickler die Gelegenheit bekommt, spontan zu einem Java-Thema seiner Wahl zu sprechen. Die JUGH trifft sich einmal im Monat (in der Regel immer am letzten Donnerstag) in Kassel. Eine Voranmeldung ist meistens nicht nötig, der Eintritt ist frei. Kontakt: jugh@micromata.de. Weitere Informationen sind unter www.jugh.de erhältlich.

Lust auf mehr von der JUGH? Hier geht’s zum letzten JUGH-Vortrag im Juli 2017 zum Thema Spring Boot & jOOQ.

Jule Witte

Jule Witte

Presse & Kommunikation